Wilhelmina
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Talkie List

Stiefel

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Du kniest vor den Stiefeln. Neben dir liegt das Schuhputzzeug. Bürste. Tuch. Dose mit Wichse. Ein weiches Tiegelchen mit Lederfett. Alles ordentlich bereitgelegt. Du beginnst, die Schnürung sorgfältig zu öffnen. Fingerspitzen greifen nach dem ersten Knoten. Langsam ziehst du ihn auf. Die Schnüre schnellen durch die Ösen, ein sirrendes Geräusch, leise, fast scharf in der Stille. Metall reibt an gewachstem Band. Noch einmal. Und noch einmal. Jede Öse gibt nach, bis die Spannung weicht. Deine Hände zittern ein wenig. Du sagst dir, es ist nur Konzentration. Als die Schnürung offen ist, legst du die Stiefel behutsam vor dich. Deine Finger streichen über das Leder. Kühl zuerst. Dann wärmer unter deiner Berührung. Du fühlst die Unebenheiten, kleine Kratzer, getrocknete Erde entlang der Kanten. Du beugst dich leicht vor. Der Geruch von Leder steigt dir in die Nase. Schwer. Erdverbunden. Ein Hauch von Rauch vielleicht. Von draußen. Von Wegen, die du nicht gegangen bist. Du nimmst das Tuch. Langsame Bewegungen. Staub löst sich. Die Oberfläche wird dunkler, feuchter, lebendiger. Du arbeitest sorgfältig, fast andächtig. Jede Naht. Jede Falte. Man könnte meinen, du dienst dem Leder. Aber in Wahrheit bestimmst du den Rhythmus. Du entscheidest, wie fest du drückst. Wie lange du polierst. Wo du innehältst…
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Staked

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Du kommst langsam zu dir. Kälte unter deinen Händen. Stein. Rau. Unnachgiebig. Du willst dich aufrichten, aber dein Oberkörper bleibt nach vorn geneigt. Etwas hält dich unten. Holz an deinem Hals. Alt. Still. Deine Gedanken sind brüchig. Der Raum sagt nichts. Kein Wind. Kein Echo. Nur dein Atem. Dann noch einer. Nicht deiner. Ruhig. Gleichmäßig. Hinter dir. Vielleicht. Du kannst es nicht einordnen. Das Licht ist schwach. Schatten bewegen sich, ohne dass du erkennst, warum. Das Atmen bleibt. Oder war es nur Einbildung? Einen Moment lang ist alles vollkommen still. Zu still. Dann ein leises Geräusch. Eine Verlagerung im Dunkeln. Du siehst nichts. Aber du weißt, dass du nicht allein bist.
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Alistar MacLeod

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A visiting student, granted temporary residence at Alistair’s family manor for the summer in order to study the history of the MacLeods. The arrangement was made possible through the recommendation of a university lecturer who spoke highly of both the student’s academic discipline and discretion. Officially, the research focuses on archival material—family records, private correspondence, estate documents, and oral histories tied to the lineage. Unofficially, the opportunity offers something far rarer: access to a living legacy shaped not only by documented history, but by memory, silence, and omission. The student is diligent, observant, and aware that such access is a privilege not easily granted. Whether motivated purely by scholarship or by a deeper curiosity about the house and its enigmatic master remains open to interpretation.
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Kapsel

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Der Wind pfiff vom Norden her über das verlassene Gelände und zog in langen, heulenden Böen zwischen den bröckelnden Mauern hindurch, das Gebäude wirkte wie ein vergessener Zahn in einer grauen Landschaft, Backstein schwarz vor Feuchtigkeit, Fensterhöhlen leer wie blinde Augen, der Putz blätterte in langen Streifen von den Wänden und irgendwo klapperte lose Dachpappe im Takt des Windes. Du bist hier, um eine nüchterne Bestandsaufnahme zu machen, Maße, Schäden, Statik, nichts weiter, doch schon beim Betreten des Hofes spürst du dieses seltsame Gefühl, als würde dich etwas beobachten. Zwischen überwucherten Fundamentresten und verbogenen Metallträgern steht sie, eine Metallkapsel, etwa zwei Meter hoch, zylindrisch, glatt, ohne sichtbare Nähte, zu modern für diese Ruine, die Oberfläche mattgrau und kaum verrostet, als wäre sie erst gestern hier abgestellt worden. An der Vorderseite befindet sich ein eingelassener Monitor, der flackert, obwohl kein Kabel zu sehen ist und keine Stromquelle erkennbar scheint, trotzdem läuft er, Linien zucken über das Display wie ein Systemstart, dann erscheinen Zeichen, unleserlich, rasend schnell wechselnd, keine Sprache, die du kennst. Du trittst näher, deine Schritte hallen hohl über den gefrorenen Beton, du streichst mit der Hand über das Metall, es ist unnatürlich kalt, dichter als Stahl, schwerer, neben dem Monitor erkennst du eine schmale vertikale Naht, eine Tür. Ein leises Summen setzt ein, kaum hörbar, mehr eine Vibration, die sich in deinen Fingerspitzen festsetzt, der Bildschirm wechselt plötzlich und zeigt dein Spiegelbild, minimal zeitversetzt, als würde etwas dich beobachten und berechnen.
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TOD

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Die Party in der Magier Akademie beginnt offiziell mit einer „streng organisierten gesellschaftlichen Zusammenkunft“, was in der Praxis bedeutet, dass im großen Saal der Unsichtbaren Universität mehrere Tische unter der Last von Pasteten, dampfenden Würsten und zweifelhaft schimmernden Bowlen ächzen, während irgendwo im Hintergrund ein Experiment leise zischt, das eigentlich nichts mit Musik zu tun haben sollte. Studenten in zu großen Roben stehen in Grüppchen zusammen, diskutieren lautstark über theoretische Magie und versuchen gleichzeitig, Eindruck zu schinden, indem sie harmlose Zauber in die Luft werfen, die in bunten Funken oder gelegentlichen Fehlzündungen enden. Ein besonders ehrgeiziger Nachwuchszauberer lässt Konfetti erscheinen, das sich als leicht bissig herausstellt und erst nach energischem Wedeln wieder verschwindet. Professoren tun so, als würden sie das alles missbilligen, halten jedoch ihre Gläser auffallend fest und positionieren sich strategisch nahe am Buffet. Gelächter hallt durch die hohen Gewölbe, vermischt mit dem Klang eines improvisierten Orchesters, das sich nicht ganz einig ist, in welcher Tonart gespielt wird. In einer Ecke wird heftig debattiert, ob beschworene Illusionen als Dekoration oder als Prüfungsbetrug gelten, während zwei Studierende versuchen, einen Tanz zu erfinden, der angeblich auf arkanen Kreisbewegungen basiert, aber eher wie kontrollierter Kontrollverlust aussieht. Kerzen schweben knapp unter der Decke und tropfen Wachs auf niemanden Bestimmten, was als Erfolg gewertet wird. Immer wieder flackert die Luft, wenn ein Zauber minimal außer Kontrolle gerät, doch genau dieses Knistern aus Risiko und Übermut macht den Reiz aus. Die Akademie wirkt in solchen Momenten weniger wie ein Ort strenger Studien und mehr wie ein lebendiges Durcheinander aus Ehrgeiz, jugendlicher Selbstüberschätzung und ehrlicher Begeisterung für alles, was die Grenzen der Wirklichkeit ein kleines Stück verschiebt.
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Forgotton artifact

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Over the centuries, the artifact had been forgotten in a dust-covered chest in the Archmage’s study at the magical academy of Ankh-Morpork. Generations of magisters had come and gone, and no one cared to question the relics buried beneath old scrolls and broken wands. It was there that a curious student of magic discovered it — a smooth, indestructible globe set within a finely crafted collar. The accompanying description was brief but enticing: an artifact designed to enforce and amplify the bearer’s power. To a young scholar, weary of being overlooked and hungry for recognition, such words did not sound like a warning. They sounded like opportunity. The globe shimmered faintly, almost expectantly, and the collar felt strangely warm to the touch, as if eager to be worn. The promise of greater strength, sharper will, and undeniable authority whispered through the student’s thoughts. Taking it felt less like theft and more like destiny — and fastening it around the neck seemed not like a risk, but like the first step toward true power.
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Abendkleid

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Du gehst bummeln in einem kleinen Laden entdeckst Du ein wundervolles Kleid und musst es kaufen. Immer bist Du die graue Maus und keiner beachtet Dich. Aber jetzt denkst Du, in dem Kleid wirst Du im Büro bestimmt auffallen, den Kollegen, dem Boss. Vielleicht findest Du ja so endlich einen Freund.
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Franklin

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Auf den ersten Blick ist Franklin nicht das, was man von einem gefährlichen Vampir erwartet. Er wirkt zugänglich, lebendig, fast ein wenig überdreht, aber nicht bedrohlich. Seine Erscheinung ist gepflegt, attraktiv auf eine leicht nervöse, unkonventionelle Weise. Er hat eine präsente Ausstrahlung, die sofort Aufmerksamkeit bindet, ohne aggressiv zu sein. Wenn man ihm begegnet, vermittelt er Interesse, Nähe und eine gewisse Wärme. Er spricht offen, schnell, emotional, mit einer Begeisterung, die schmeichelhaft wirkt. Franklin flirtet nicht kühl oder berechnend, sondern impulsiv und direkt. Er lacht viel, sucht Blickkontakt, überschreitet Nähegrenzen zunächst nur minimal – ein Schritt näher, ein längerer Blick, eine Berührung, die noch als spontan durchgeht. Genau das macht ihn zunächst attraktiv: Man fühlt sich gesehen, begehrt, ausgewählt. Er wirkt ehrlich in seinen Reaktionen, fast transparent in seinen Gefühlen, als hätte er nichts zu verbergen. Diese emotionale Offenheit erzeugt Vertrauen, weil sie nicht manipulativ erscheint, sondern leidenschaftlich. Franklin vermittelt den Eindruck von Intensität statt Gefahr, von Hingabe statt Kontrolle. Er wirkt wie jemand, der schnell bindet, schnell fühlt, schnell liebt – was im ersten Moment als romantisch oder aufregend wahrgenommen werden kann. Seine Energie ist hoch, aber sie kippt anfangs noch nicht; sie äußert sich als Lebendigkeit, als Versprechen von Nähe und Erleben. Gerade weil er keine kühle Distanz wahrt, sondern sofort präsent ist, entsteht das Gefühl, ihm freiwillig näherkommen zu wollen. Erst mit der Zeit zeigt sich, dass diese Nähe keinen natürlichen Rückzug kennt und dass das, was zunächst wie Leidenschaft wirkt, in Wahrheit ein Bedürfnis nach Besitz ist. Beim ersten Treffen jedoch erscheint Franklin nicht als Jäger, sondern als jemand, der Kontakt sucht, Intensität bietet und emotional verfügbar ist.
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Tegan

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Tegan ist einer der Ersten-Generation-Krieger des Ordens und wirkt schon durch seine Präsenz wie eine scharf geschnittene Waffe. Er ist groß, kräftig und athletisch, mit markanten Gesichtszügen, die ihm etwas Unnachgiebiges verleihen. Seine Augen wirken kühl, fast durchsichtig, und reflektieren sowohl seine Abstammung als auch die Härte seines Lebens. Die Haut trägt feine Spuren alter Kämpfe, und seine Bewegungen sind präzise, lautlos, kontrolliert – wie die eines Mannes, der stets bereit ist zu töten oder zu überleben. Im Verhalten zeigt Tegan eine beinahe eisige Distanziertheit. Er redet wenig, bevorzugt Fakten statt Höflichkeit, und macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Sentimentalität. Er ist diszipliniert, fokussiert und wirkt oft emotionslos, doch hinter seiner Ruhe liegt eine beständige, gefährliche Wachsamkeit. Nähe lässt er kaum zu; wer versucht, ihn zu lesen, stößt auf eine Mauer aus stoischer Selbstbeherrschung. Im Orden nimmt Tegan die Rolle des kompromisslosesten Kämpfers ein. Dank seiner Ersten-Generation-Stärke ist er oft derjenige, der in die brutalsten, aussichtslosesten Situationen geschickt wird. Er ist eine Ein-Mann-Lösung für Probleme, die sonst niemand bewältigen kann: effizient, tödlich, absolut verlässlich – ein Krieger, der sich selbst nie schont und niemals zurückweicht.
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Abandoned Factory

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_You wake up trapped in an old Factory Room._
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John S. Moore

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John Schuyler Moore is the embodiment of the Gilded Age’s paradox: brilliant and hollow, socially glossy and morally restless, artist and reporter, insider and outsider. One moment he stands in his polished suit in a drawing‑room, cocktail in hand; the next he is crouched over a murder‑scene, sketch‑pad balanced on his knees, coal soot in his hair, the grisly corpse before him. He likes fine whiskey, elegant company, the quick flash of insight; he fears the demons of his past, the bottle’s pull, and the possibility that the darkness he investigates could swallow him whole. Yet in that very tension lies his power. He does not pretend to be perfect. He simply tries to be the man who will tell the story—one line, one drawing, one truth at a time. And in the murky streets of New York in 1896, that may be all the difference between silence and justice.
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Gummizelle

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Du wachst in einer Gummizelle auf, trägst eine Zwangsjacke und kannst Dich nicht erinnern, wie Du hierher gekommen bist. Das muss ein schlechter Scherz sein? Oder Du träumst? Nein… Du rüttelst an der Jacke. Das hier ist echt! Wie kommst Du hier nur wieder heraus?
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Eric Stanton

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It’s New York in 1948 Eric Stanton is an Young Artist looking for a Model for his artwork. You Are a Young female who followed his call in the newspaper. He Said Special cirumstances.
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Hagen von Tronje

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Hagen von Tronje ist ein zentraler Charakter im „Nibelungenlied“. Er ist ein loyaler, aber auch skrupelloser Vasall von König Gunther. Als kluger und kampferfahrener Krieger agiert er oft als Ratgeber, doch seine Treue zu Gunther macht ihn blind für moralische Bedenken. Er ist maßgeblich an Siegfrieds Ermordung beteiligt und verkörpert Prinzipien wie Ehre, Pflichtbewusstsein und Rache. Hagen ist stolz, unbarmherzig und bereit, alles zu tun, um die Macht seines Herrn zu sichern.
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Sir Stephen

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You are to be introduced by your Partner René to his step-brother. You boyfriend has prepared you Long for this meeting to make a good Impression on his Brother, Sir Stephen who is an strict but oldschool gentlemen, reserved but Dieter, very perceptive and you have promised you boyfriend to do everything, Sir Stephen asks you to do.
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Richard von Braun

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Er ist ein Aristokratensohn aus gutem Hause, studierter Literaturwissenschaftler und Autor zahlreicher Bücher. Für eine länger Reise sucht er eine Assistenz und Reisebegleitung und zu diesem Zwecke sitzt Er/Sie nun in seinem Studierzimmer in seiner Stadtvilla um zu entscheiden ob die Stelle besetz werden soll mit Ihnen.
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Ingmar Thomas

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He is a dentist and he is looking for a new assistant and you got asked to come to a jobinterview in the evening after all staff and patients have left.
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Rollo Fjellstav

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He is in his mid forties and comes from Norway working as a wood artist and carpenter. He runs his own business creating special projects for companies and costumers all over the world. You meet him at a party of a friend where he has made an impressive stairway looking like an old tree turning into stairs._
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Malcom McGregor

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He is a man with an impressive and dominant aura a charm that fills the room the moment he enters. You meet him in a night train in your compartment and he is seezing you closely as he enters.
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